Ausflüge in der näheren Umgebung

Tanargue-Massiv (ca. 2,5 Std. Fahrzeit insgesamt):
Tanargue-Massiv: der bis zu 1500 m hohe Gebirgszug ist nach dem keltischen Donnergott Taranis benannt. Wildwasserbäche stürzen in kleinen engen Tälern bergab, Bauerndörfer sehen heute noch wie Trutzburgen aus. In den wärmeren Tälern wachsen Obst- und Kastanienbäume, weiter zum Gipfel hin blühen im Juni kilometerweit die Ginsterhänge.
Zum Kennenlernen des Tanargue-Massivs empfiehlt sich die folgende Autotour zum Col de Meyrand: Von Valousset aus weiter ins "Hinterland" nach Laboule und Valgorge.

Bilder aus Laboule

Über Loubaresse - früher der größte Rindermarkt und Verkehrsknotenpunkt der Großregion – geht es zum Pass hinauf. Fährt man von hier aus weiter Richtung Auvergne, ändern sich Klima und Vegetation: man verläßt den Süden und damit das mediterrane Klima.
Kurz bevor man den Pass erreicht, gibt es einen grandiosen Aussichtspunkt, von dem man bei klaren Wetter über das Beaume-Tal, die südlichen Cevennen und weit bis zu den Alpen über die Provence und den Mont Ventoux sieht. In Loubaresse gibt es ein kleines bäuerliches Restaurant, in Valgorge (alter Luftkurort) ist das Essen im Hotel de Tanargue sehr empfehlenswert.

Largentière (30 min. entfernt):
Der Name stammt von den silberhaltigen Bleivorkommen, die schon von den Römern hier abgebaut wurden. Wegen dieser Minen, die auch heute noch teilweise von der Straße aus zu sehen sind, war Largèntiere im Mittelalter umkämpft und begehrt. Die Orte Montréal, Tauriers und Chassiers entstanden als Burganlagen zum Schutz von Largentière. Später verlor Silber an Wert, und 1716 wurden die Minen an den Grafen von Brison verkauft, und 1847 richtete die Stadt Largèntiere im ehemaligen Schloß das heute noch bestehende Krankenhaus ein. Der alte Stadtkern lädt mit seinen manchmal nur einen Meter breiten mittelalterlichen Gassen insbesondere Fotografierfreudige zum Entdeckungsspaziergang ein.



Tour de Brison (30 min.)

Man kann mit dem Auto, aber auch zu Fuß zum Tour de Brison, um von dort die Rundum-Aussicht zu genießen. Auch Valousset ist zu sehen – ein Fernglas lohnt sich. Der Turm wurde vermutlich von den Sarazenen im 8. Jahrhundert erbaut. Er war Teil eines weitreichenden Nachrichtennetzes auf den Gebirgshöhen des Vivarais. Botschaften wurden durch Leuchtfeuer weitergegeben. Am Hang mit Fernblick Richtung Alpen liegt im Örtchen Sanilhac eines der besten Restaurants der ganzen Umgebung: Hotel-Auberge Tour de Brison; es ist die Anfahrt unbedingt wert.



Balazuc (45 min.)
Balazuc ist gut erreichbar von der D104. Nach Uzer (Richtung Aubenas) fährt man noch über eine Brücke, dann nach der Kurve kommt der etwas unscheinbare Abzweig.
Der Ort zieht mit seinen übereinander geschachtelten restaurierten Häusern am Steilhang der Ardèche im Sommer viele Besucher an. Auf der anderen Flußseite erhebt sich der Fels fast senkrecht, eine Straßenbrücke verbindet die beiden sandigen Ufer, die im Sommer vor sonnenhungrigen Touristen wimmeln.

 

Buchtipp:
cover

The Stones of Balazuc:
A French Village in Time
Das Buch ist nur in
englischer Sprache erhältlich.

 

Am Fuße des schön gelegenen Cafés setzen die Kanufahrer ein. Auf der Balazuc gegenüberliegenden Flußseite kann man am Ufer der Ardèche entlang nach links zum Weiler Vieil Audon laufen. Dieser alte Ort wird von Freiwilligen wieder traditionell aufgebaut, es wurden über 1000 Maulbeerbäume gepflanzt, man kann Ziegenkäse aus der dorfeigenen Käserei kaufen.

Bilder aus den historischen Orten Balazuc, Labeaume und Vogüe


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Wandern, Wein und Traditionen
Uli veranstaltet auch Ardèche-Wanderwochen in Valousset, kleine Gruppen mit 5 bis 6 geführten Wanderungen, Vollpension mit leckeren Menüs "Ardèchoise" incl. Wein, Table d'hôte auf einem Biohof, Besuch in der Grotte Chauvet mit den ältesten Höhlenzeichnungen der Welt. Preis im Doppelzimmer für 8 Tage (7 Übernachtungen) 670 € pro Person. Jetzt kostenlos bestellen: Flyer Ardèchereisen

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